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11 Wassersportarten, die Du ausprobieren solltest

Wassersport und seine gesundheitsfördernden Effekte

11 Wassersportarten, die Du ausprobieren solltest

MagazinSportWassersportarten

🕐 LESEZEIT ≈ 5 min.

Rudern, Stand Up Paddling und Schnorcheln sind nicht nur beliebte Freizeitbeschäftigungen im Urlaub, sondern auch effektive Ganzkörpertrainings. Während wir auf dem Wasser, im Kanu oder auf dem Surfbrett nicht zuletzt im Sommerurlaub herrliche Aussichten und angenehme Luft- und Wassertemperaturen genießen, tun wir auch unserem Körper etwas Gutes, denn alle Wassersportarten haben diverse gesundheitsfördernde Effekte. In diesem Artikel stellen wir Dir 11 Wassersportarten vor, die Du diesen Sommer unbedingt ausprobieren solltest. Vielleicht ist ja Deine neue Lieblingssportart dabei?

Warum Wassersportarten gut für unsere Gesundheit sind

Schwimmen gehört zu den beliebtesten Wassersportarten, denn es ist ein Ganzkörpertraining, das das Herz-Kreislauf-System stärkt, Rückenschmerzen und Gelenkprobleme lindern und beim gesunden Abnehmen helfen kann. Außerdem fördert es die Kondition, die Ausdauer und die Leistungsfähigkeit – selbst, wenn man nicht auf der Schnellschwimmbahn unterwegs ist. Das liegt vor allem an den Eigenschaften des Wassers, das eine tausendmal größere Dichte hat als Luft. Unser Körper, der im Wasser ein Zehntel seines Gewichtes weniger wiegt, muss gegen einen größeren Widerstand angehen, weshalb Bewegungen im Wasser langsamer, aber kraftvoller als an Land sind. Dadurch werden so gut wie alle Muskelgruppen stärker beansprucht. Zusätzlich wird durch den Temperaturwechsel und den Wasserdruck der Stoffwechsel angekurbelt. Dass pro Herzschlag mehr Blut zum Herzen transportiert wird, verändert auch die Atmung und stärkt die Lungen und Bronchien.

Doch nicht nur Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln oder Aquafitness haben gesundheitsfördernde Effekte auf unseren Körper. Auch als typische Urlaubs- oder Ferienbeschäftigungen bekannte Wasersportarten wie Segeln, Rufern, Wasserski oder Trendsportarten wie Stand Up Paddling können mithalten.

  • Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen und Aquafitness sind Rücken und Gelenke schonende Ganzkörpertrainings.
  • Kraft und Ausdauer werden gleichermaßen gefordert.
  • Egal ob im oder auf dem Wasser, bei Wassersportarten werden das Herz-Kreislauf-, das Atmungs- und das Stoffwechselsystem gestärkt.
  • Viele Sportarten wie Stand Up Paddling, Rudern oder Wasserski verlangen Koordination, Gleichgewicht bzw. Balance, Flexibilität und Muskelkraft.
  • Dass der Körper gegen den Wasserwiderstand antritt, fördert die Fettverbrennung. Insbesondere beim Aquafitness gehen 62 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs für die Fettverbrennung drauf – im Gegenteil zu ca. 50 Prozent beim Laufen.

Außer der Vorteile für die physische Gesundheit sind Wassersportarten noch aus zwei weiteren Gründen im Trend: Sie kennen kein Alter und sind bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren gleichermaßen beliebt. Sportarten wie Schnorcheln oder Wildwasserrafting kommen wegen ihres Fun- und Action-Faktors auch bei Kindern gut an! Außerdem handelt es sich um Ganzjahressportarten, die mit der entsprechenden Neoprenkleidung oft auch im Frühjahr, Herbst und Winter ausgeführt werden können.

11 Wassersportarten und ihre gesundheitsfördernden Effekte

Ob Trendsportarten wie Stand Up Paddling und Surfen oder Ausdauer- und Krafttrainings wie Kanufahren und Aquafitness: Wir stellen Dir 11 Sportarten und ihre Vorteile vor.

wassersportarten rudern

Rudern, Kanu- und Kajakfahren

Was ist das? Schon seit der Antike ist das Rudern bekannt, um sich in einem Boot gegen den Wind fortzubewegen. Dafür sitzt man mit dem Rücken der Fahrtrichtung zugewandt im Boot und muss in wiederholten Bewegungsabläufen das Ruder in das Wasser eintauchen, durchziehen und wieder aus dem Wasser heben. Unterschieden werden muss das Rudern vom Kanufahren: Hier sitzt oder kniet man in Kajaks oder Canadiern, in denen man sich mit der Blickrichtung nach vorn in Fahrtrichtung fortbewegt. Für viele besteht der Reiz dieser Wassersportarten auch darin, dass sie sowohl Rudern und Kanufahren sowohl als Individual- oder Mannschaftssport, als Freizeit- und Familiensport sowie als Natur- und Erlebnissport betrieben werden können.

Was bringt das? Sowohl das Rudern als auch das Kanufahren ist beliebt, da Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Ausdauer gefragt sind, um möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Beim Rudern werden 85 Prozent der Muskeln angesprochen, vor allem wird die Muskulatur von Armen und Schulter, Bauch, Gesäß, Oberschenkel und Waden trainiert. Durch das Training von der Rumpf- bis in die Tiefenmuskulatur kann eine bessere, stabilere Körperhaltung erzielt werden, die Rückenschmerzen vorbeugt bzw. lindert. Setzt man sich regelmäßig ins Kanu oder Ruderboot, kann man nicht nur die Muskulatur, sondern auch die aerobe und die anaerobe Ausdauer trainieren. Das heißt, dass mit steigender Geschwindigkeit und anspruchsvollerem Gelände, umso mehr auch die Atmung und das Herz-Kreislauf-System beansprucht werden. Insgesamt sind der Kanu- und der Rudersport also sehr effektive Kraft- und Ausdauertrainings, die den gesamten Körper trainieren.

Ausrüstung: Ruderboot bzw. Kajak, Paddel, eventuell Schwimmweste

Kalorienverbrauch: beim Kajakfahren ca. 350 kcal/Stunde, beim Kanufahren bis zu 840 kcal/Stunde*

wassersportarten windsurfen

Surfen und Windsurfen

Was ist das? Das Surfen ist eine Wassersportart, bei dem man auf einem Surfbrett stehend die dynamische Form einer Welle nutzt, um sich auf ihr fortzubewegen. Seinen Ursprung hat das Wellenreiten, das im Hawaiianischen „Wellengleiten“ („he’e nalu“) in der Südsee, wo es sich durch die Reisen der Polynesier verbreitete. Unterschieden wird zwischen Wellenreiten und Windsurfen, denn während man beim Wellenreiten auf einem Surfbrett ohne Segel steht und die Wellen zur Fortbewegung nutzt, treibt man sich beim Windsurfen auf einem Surfbrett mit Segel, den Wind nutzend voran. Fortgeschrittene Surfende, die den Balanceakt auf dem Surfbrett bereits beherrschen, können sich auch im Kitesurfen versuchen. Dabei ist man mithilfe eines Trapezes mit deinem Kite verbunden, der vom Wind getragen wird.

Was bringt das? Beim Surfen arbeiten alle Muskeln zusammen: Alle Aktionen, sowohl im Stehen als auch im Liegen beim Paddeln auf dem Surfbrett, beanspruchen die Core Muskulatur. Insbesondere werden Bauch- und unterer Rückenbereich gefordert, denn beim eigentlichen Wellenreiten werden mithilfe von Quadrizeps, Gesäßmuskeln und Gastrocnemius an der Rückseite des Unterschenkels ständig Mikrobewegungen kompensiert, um das Gleichgewicht zu halten. Auch für Turns und Manöver kommt die Kraft für Hüftbewegungen aus dem Core. Man sagt dem Surfen nicht nur körperliche, sondern auch mentale Effekte zu, denn – ähnlich wie beim Yoga – geht es beim Wellenreiten darum, ein Bewusstsein für seine innere Balance zu entwickeln.

Ausrüstung: Surfboard, eventuell Neoprenanzug

Kalorienverbrauch: von ca. 200 kcal/Stunde bis zu 600 kcal/Stunde*

wassersportart tauchen

Tauchen und Schnorcheln

Was ist das? In die Tiefen des Meeres abtauchen und die schillernde Unterwasserwelt aus unbekannten Pflanzen, Korallen und Fischen entdecken – das macht die Faszination des Tauchens aus. Für viele reicht es schon, sich beim Schnorcheln mit der ABC-Ausrüstung aus Tauchmaske, Schnorchel und Flossen an der Wasseroberfläche entlang zuschwimmen. Wer tiefer als 18 Meter unter die Wasseroberfläche tauchen will, kann das beim Scuba Diving, wobei man mit einer Pressluftflasche abtaucht, die Tauchende mit Atemgas versorgt. Ohne Weiteres ist das Gerätetauchen nicht möglich, sondern muss in einem Tauchverein oder einer Tauchschule erlernt werden.

Was bringt das? Auch das Tauchen ist ein Ganzkörpertraining, bei dem alle Muskelpartien gefordert, dabei aber die Gelenke und die Wirbelsäule geschont werden. Wie beim Schwimmen können Verspannungen gelöst und Rückenschmerzen gelindert werden. Die Besonderheit des Tauchens ist jedoch die Beanspruchung des Atemsystems: Da man gegen einen leichten Widerstand atmet, wird das Atmungssystem trainiert, die Bronchien und Lungen gestärkt. Das Tauchen und das Schnorcheln hat darüber hinaus auch einen meditativen Effekt, denn die gleichmäßige Atmung sorgt nachhaltig für Ruhe und Entspannung.

Ausrüstung: beim Schnorcheln Taucherbrille, Schnorchel, Flossen (ABC-Ausrüstung), beim Tauchen ggf. Neoprenanzug und Pressluftflasche

Kalorienverbrauch: beim Schnorcheln ca. 350 kcal/Stunde, beim Tauchen ca. 600 kcal/Stunde*

wassersportarten wasserski

Wasserski und Wakeboarding

Was ist das? Beim Wasserski wird man im Schlepp eines Motorboots über die Wasseroberfläche gezogen, während man auf Schneeski ähnlichen Skiern steht. Während man durch das Motorboot oder auch durch einen Wasserskilift Antrieb erhält und sich an den Hanteln des Zugseils festhält, versucht man bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten das Gleichgewicht zu halten, um verschiedene Tricks auszuführen. Fortgeschrittene versuchen sich in Slaloms, Springen und Figurenlaufen. Darum geht es im Prinzip auch beim Wakeboarden: Bei der Variation des Wasserskifahrens steht man allerdings auf einem Snowboard-ähnlichen Brett. Während man sich an dem Zugseil festhält, geht es beim Wakeboarden darum, Hindernisse wie Schanzen, Rails oder Walls zu überwinden, ohne ins Wasser zu fallen. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 39 km/h bei Booten bzw. bis zu 32 km/h an Lifts erreicht.

Was bringt das? Ob Wasserski fahren oder Wakeboarden, beide Wassersportarten haben ähnliche Effekte wie Surfen. Während der gesamte Körper gekräftigt wird, werden durch die Mikrobewegungen, mit denen die Balance gehalten wird, vor allem Oberarme, Schultern, Bauch und Beinmuskulatur trainiert und die Tiefenmuskulatur angeregt. Wer geübt ist, verbessert Gleichgewicht und Körpergefühl. Darüber hinaus sorgt Wasserski- und Wakeboardfahren für eine bessere Kniestabilität – allerdings sollte man aber auch darauf achten, die Kniegelenke nicht zu überlasten.

Ausrüstung: Wasserskier, Wasserskileine und Rettungsweste bzw. Wakeboard, Wakeboard-Leine mit Hantel, Prallschutzweste, Helm und Neoprenanzug

Kalorienverbrauch: ca. 300 kcal/Stunde*

wassersportarten stand up paddling

Stand Up Paddling

Was ist das? Eine der aktuellen Trendsportarten ist das Stand Up Paddling (SUP) – eine Mischung aus Surfen und Kajakfahren, die man immer wieder auf offenen Gewässern sieht. In Fahrtrichtung blickend stehen Paddelnde auf dem Surfbrett und bewegen sich mithilfe eines Stechpaddels fort, das wechselseitig ins Wasser getaucht wird. Das Stehpaddeln ist nicht nur eine Notlösung für Surfende, sondern längst eine eigenständige Sportart, die in den 1990er Jahren durch die hawaiianischen Surfer Laird Hamilton und Dave Kalama ein Comeback erfuhr.

Was bringt es? Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, werden beim Stand Up Paddling alle Muskelgruppen beansprucht und die Tiefenmuskulatur gefordert. Je nachdem, wie viel Kraft eingesetzt wird, kann man sich nicht nur schneller fortbewegen, sondern zusätzlich den Trainingseffekt für die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System steigern. Wer mehr Erfahrung auf dem Stehpaddel hat und die Balance halten kann, kann auf dem Brett Übungen durchführen – von Yoga- und Pilatesübungen über Crunches und Squats bis zu Unterarmstützen ist alles möglich! Das Beste: Es ist kein kostenintensiver Wassersport, denn man kann sich einen Neoprenanzug mit hohen Bewegungsmöglichkeiten im Arm-Schulter Bereich, Neoprenschuhe und Boards günstig ausleihen.

Ausrüstung: Board, Paddel, Schwimmweste

Kalorienverbrauch: bis zu 700 kcal/Stunde*

wassersportarten aqua fitness

Aquafitness und Aquajogging

Was ist das? Für viele Läufer ist Aquafitness – ein Sammelbegriff für alle Bewegungsübungen im Wasser – ein Ersatztraining bei Beschwerden oder schlechtem Wetter. Beim Aquafitness befindet man sich in der Regel in Brusthöhe im Wasser und führt Aerobic- und Pilates-ähnliche Übungen mit und ohne Geräte wie Schwimmnudeln, Hanteln oder Discs aus. Besonders beim Aquajogging, bei dem man im Schwimmbecken kraftvolle Laufbewegung durchführt, kommen oft spezielle Westen oder Gürtel zum Einsatz, durch die man Auftrieb erhält.

Was bringt es? Grundsätzlich stärkt Wassergymnastik im Allgemeinen Beweglichkeit, Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System. Wer mit dieser Art von Wassersport Trainingseffekte erzielen will, muss mit dem Auftrieb und den Widerstand im Wasser arbeiten, denn das Wasser bietet umso mehr Widerstand, je mehr Kraft eingesetzt wird. Bei Aquafitness und Aquajogging befindet man sich in der Regel bis zum Hals im Wasser, sodass der Auftrieb so stark ist, dass unsere Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen ein Zehntel unseres tatsächlichen Körpergewichtes tragen müssen. Das macht Bewegungen im Wasser viel anstrengender als an Land – und das Training effektiver. Die Besonderheit: Die Übungen sind Rücken und Gelenke schonend, da Gelenke, Bänder und Sehnen viel weniger belastet werden, während sie gegen den Widerstand des Wassers arbeiten. Damit eignet sich der Wassersport auch für Menschen mit Wirbelsäulen- oder Gelenkproblemen bzw. Patienten mit Arthrose oder rheumatischen Erkrankungen.

Ausrüstung: eventuell Gürtel oder Weste, Gewichte, Hanteln, Badebretter und/oder Poolnudeln

Kalorienverbrauch: beim Aquafitness ca. 280 kcal/Stunde, beim Aquajogging ca. 560 kcal/Stunde*

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Quellen:

* Die Angaben zum Kalorienverbrauch sind lediglich Durchschnittswerte, denn die tatsächlichen Brennwerte hängen von mehreren Faktoren wie der Körpergröße und dem -gewicht und der Intensität des Trainings ab.

Bilder von Todd Quackenbush, Karl Hörnfeldt, Damir Spanic, Marvin Meyer, Marcus Löfvenberg, Hannah Lambourne und Subtle Cinematics via Unsplash und Nomad_Soul via Shutterstock.