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12 Wassersportarten, die Du ausprobieren solltest

Wassersportarten für Trendsetter, Teams und Technikfans

12 Wassersportarten, die Du ausprobieren solltest

MagazinSportWassersportarten

🕐 LESEZEIT ≈ 5 min.

Von Entspannung über Teamsport bis Adrenalinkick: Wassersportarten sorgen für Bewegung, Abkühlung und jede Menge Spaß auf dem Wasser. Entdecke 12 Sportarten für Anfänger*innen, Teams oder Adrenalin-Fans – inklusive Informationen zu Schwierigkeitsgrad und Ausrüstung.

Wie gesund sind Wassersportarten wirklich?

Schwimmen gehört zu den beliebtesten Wassersportarten, denn es ist ein Ganzkörpertraining, das das Herz-Kreislauf-System stärkt, Rückenschmerzen und Gelenkprobleme lindern und beim gesunden Abnehmen helfen kann. Außerdem fördert es die Kondition, die Ausdauer und die Leistungsfähigkeit – selbst, wenn man nicht auf der Schnellschwimmbahn unterwegs ist. Das liegt vor allem an den Eigenschaften des Wassers, das eine tausendmal größere Dichte hat als Luft. Unser Körper, der im Wasser ein Zehntel seines Gewichtes weniger wiegt, muss gegen einen größeren Widerstand angehen, weshalb Bewegungen im Wasser langsamer, aber kraftvoller als an Land sind. Dadurch werden so gut wie alle Muskelgruppen stärker beansprucht. Zusätzlich wird durch den Temperaturwechsel und den Wasserdruck der Stoffwechsel angekurbelt. Dass pro Herzschlag mehr Blut zum Herzen transportiert wird, verändert auch die Atmung und stärkt die Lungen und Bronchien.

Im Überblick: Gründe, warum Wassersportarten gut für die Gesundheit sind

  • Wassersportarten wie Schwimmen, Tauchen und Aquafitness sind Rücken und Gelenke schonende Ganzkörpertrainings.
  • Kraft und Ausdauer werden gleichermaßen gefordert.
  • Egal ob im oder auf dem Wasser, bei Wassersportarten werden das Herz-Kreislauf-, das Atmungs- und das Stoffwechselsystem gestärkt.
  • Viele Sportarten wie Stand Up Paddling, Rudern oder Wasserski verlangen Koordination, Gleichgewicht bzw. Balance, Flexibilität und Muskelkraft.
  • Dass der Körper gegen den Wasserwiderstand antritt, fördert die Fettverbrennung. Insbesondere beim Aquafitness gehen 62 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs für die Fettverbrennung drauf – im Gegenteil zu ca. 50 Prozent beim Laufen.

Außer der Vorteile für die physische Gesundheit sind Wassersportarten noch aus zwei weiteren Gründen im Trend: Sie kennen kein Alter und sind bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren gleichermaßen beliebt. Sportarten wie Schnorcheln oder Wildwasserrafting kommen wegen ihres Fun- und Action-Faktors auch bei Kindern gut an! Außerdem handelt es sich um Ganzjahressportarten, die mit der entsprechenden Neoprenkleidung oft auch im Frühjahr, Herbst und Winter ausgeführt werden können.

Für Beginnende: Wassersportarten für Anfänger*innen

Wer einen einfachen Einstieg in Bewegung und Fitness sucht, sollte Wassersportarten eine Chance geben. Viele Aktivitäten wie Schwimmen oder Stand-up-Paddling lassen sich ohne große Vorkenntnisse ausprobieren – und machen schnell Lust auf mehr, weil sie sich ganz natürlich an das eigene Tempo und Trainingslevel anpassen.

Schwimmen

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Egal, ob im Meer, in der Schwimmhalle oder im Freibad: Schwimmen ist eine beliebte, vielseitige und gelenkschonende Ausdauersportart, die sich für unterschiedliche Fitnesslevel eignet.

Was bringt es? Schwimmen beansprucht viele und große Muskelgruppen, da der Körper in Spannung bleiben muss, um im Wasser voranzukommen und nicht unterzugehen. Durch verschiedene Übungen erlernt man die allgemeine Koordination des Körpers und die Körperspannung – und kann so die eigene Kondition verbessern. Außerdem erlernt man das richtige Atmen, was sich auf ein verbessertes Lungenvolumen auswirkt. Und auch das Herz-Kreislauf-System profitiert: Da das Herz bei den Bewegungen stärker pumpen muss, wird der Blutfluss im Körper erhöht wird, sodass sich neue Blutgefäße bilden.

Schwierigkeitsgrad: Das Trainingsniveau kann man flexibel anpassen – von entspanntem Schwimmen bis hin zu intensivem Ausdauertraining. So kann man für längere Intervalle auf 50-Meter-Bahnen wechseln, für ganzheitliche Belastung mehrere Schwimmstile kombinieren oder Technikübungen und Hilfsmitteln wie Pull Buoy oder Paddles zum Einsatz bringen, um die Wasserlage, den Armzug und die Effizienz im Wasser gezielt zu verbessern.

Ausrüstung: Für den Einstieg reicht Badebekleidung aus. Mit zunehmendem Anspruch sorgen Schwimmbrille und Badekappe für mehr Komfort, während Hilfsmittel wie Pull Buoy oder Flossen gezielt eingesetzt werden können, um Technik und Wasserlage zu verbessern.

 

Stand Up Paddling (SUP)

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Stand Up Paddling, kurz SUP, ist längst mehr als nur ein Trend: Immer häufiger sieht man Menschen auf den Boards mit einem Stechpaddel über offene Gewässer paddeln. Und der Hype hat seine Gründe!

Was bringt es? Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, ist auch SUP ein effektives Ganzkörpertraining. Beim Balancieren werden Rumpf- und Tiefenmuskulatur beansprucht und je nachdem, wie viel Kraft man einsetzt, arbeiten Arme und Schultern stärker. Dabei profitiert auch das Herz-Kreislauf-System. Wer auf dem Board schon etwas sicherer ist, kann mit zusätzlichen Übungen wie Yoga, Squats oder Planks den Trainingseffekt steigern.

Schwierigkeitsgrad: SUP ist für Neulinge im Wassersport geeignet. Besonders auf ruhigen Gewässern lässt sich der Sport leicht erlernen und vielseitig gestalten.. Mit zunehmender Erfahrung lässt sich die Schwierigkeit steigern – etwa durch längere Strecken, schnelleres Paddeln oder unruhigere Bedingungen wie Wellen oder Wind.

Ausrüstung: Zur Grundausstattung gehören ein Board und ein Stechpaddel. Je nach Wetter und Wassertemperatur können Neoprenanzug und -schuhe sinnvoll sein. Viele Anbieter ermöglichen es, die Ausrüstung unkompliziert und kostengünstig auszuleihen.

Schnorcheln

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Die schillernde Unterwasserwelt aus Pflanzen, Korallen und Fischen aus nächster Nähe entdecken – das macht die Faszination des Schnorchelns aus. Gleichzeitig gehört es zu den Wassersportarten, die sich gut für Anfänger*innen eignen und sich ideal im Sommerurlaub ausprobieren lassen.

Was bringt es? Schnorcheln ist ein sanftes Ganzkörpertraining, bei dem vor allem Beine, Rumpf und Atmung beansprucht werden. Durch die gleichmäßigen Bewegungen im Wasser werden Muskeln aktiviert, während Gelenke und Wirbelsäule geschont bleiben. Gleichzeitig stärkt die kontrollierte Atmung über den Schnorchel das Atemsystem. Das ruhige Gleiten an der Wasseroberfläche kann sogar entspannend wirken.

Schwierigkeitsgrad: Schnorcheln ist einsteigerfreundlich und erfordert nur grundlegende Schwimmkenntnisse. Die Intensität lässt sich aber auch variieren – etwa durch längeres Schnorcheln, stärkeren Flosseneinsatz oder bewegtere Gewässer.

Ausrüstung: Zur Grundausstattung gehört die sogenannte ABC-Ausrüstung aus Maske, Schnorchel und Flossen. Sie ermöglicht eine klare Sicht unter Wasser und erleichtert die Fortbewegung an der Oberfläche. Weitere Ausrüstung ist in der Regel nicht notwendig.

Für Technik-Fans: Wassersportarten bei denen Technik und Koordination gefragt ist

Bei einigen Wassersportarten kommt es einmal mehr auf Technik, Koordination und das Zusammenspiel mit Wasser und Wind an. Kanu, Segeln oder Rudern brauchen am Anfang etwas Übungen, können aber schnell erlernt werden – und bieten dann viel Abwechslung zwischen entspanntem Dahingleiten und sportlicher Herausforderung.

Kanufahren

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Ob entspanntes Dahingleiten oder längere Touren: Kanufahren ist eine beliebte Freizeitaktivität, bei der man entspannt durch die Natur, durch Seen, Flüsse oder Küstengewässer paddeln kann.

Was bringt es? Es mag entspannt aussehen, durch die wiederholten Paddelbewegungen werden beim Kanufahren aber Oberkörper, Rumpf und Schultern gefordert, während Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer verbessert werden. Je nach Tempo und Gewässer kann auch das Herz-Kreislauf-System intensiver beansprucht werden. Unterschlagen sollte man auch nicht den beruhigend und entspannenden Effekt, den die Bewegung in der Natur und auf dem Wasser haben kann.

Schwierigkeitsgrad: Der Einstieg ist vergleichsweise einfach und gelingt meist schnell. Die Intensität lässt sich gut steigern – etwa durch längere Strecken, stärkeres Tempo oder anspruchsvollere Gewässer wie Flüsse mit Strömung.

Ausrüstung: Zum Kanufahren benötigt man ein Kajak oder Canadier sowie ein Paddel. Je nach Bedingungen kann eine Schwimmweste sinnvoll sein. Viele Anbieter verleihen die Ausrüstung direkt vor Ort

Rudern

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Rudern gehört zu den klassischen Wassersportarten und verbindet Technik, Kraft und Ausdauer. Anders als beim Kanu sitzt man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung im Boot und bewegt sich mithilfe von Riemen oder Skulls vorwärts. Sitzend im Kajak oder kniend im Canadier, kommt es vor allem auf einen gleichmäßigen Rhythmus und gute Abstimmung an, besonders im Team.

Was bringt es? Beim Rudern sind Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Ausdauer gefragt. Es ist ein intensives Ganzkörpertraining, bei dem ein Großteil der Muskulatur beansprucht wird. Vor allem BeineVor allem Beine, Rumpf, Rücken und Arme arbeiten zusammen, um das Boot effizient durchs Wasser zu bewegen. Durch die gleichmäßige Bewegung kann zudem die Haltung verbessert und der Rücken gestärkt werden. Je nach Intensität wird auch das Herz-Kreislauf-System stark gefordert.

Schwierigkeitsgrad: Der Einstieg ins Rudern erfordert Technikgefühl, insbesondere, um den Bewegungsablauf sauber zu koordinieren. Mit etwas Übung lässt sich dann das Niveau gut steigern – von ruhigem, gleichmäßigem Rudern bis hin zu kraftvollen, schnellen Einheiten im Team.

Ausrüstung: Gerudert wird in speziellen Ruderbooten mit Riemen oder Skulls. Je nach Gewässer und Bedingungen kann eine Schwimmweste sinnvoll sein. Häufig erfolgt der Einstieg über Vereine oder Kurse, in denen Material und Anleitung gestellt werden.

Segeln

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Statt Muskelkraft steht beim Segeln der Wind im Mittelpunkt: Mit Segel und Boot nutzt man ihn, um sich über das Wasser zu bewegen. Dabei sind Verständnis für Wind, Steuerung und Teamarbeit entscheidend.

Was bringt es? Segeln fordert weniger reine Muskelkraft als andere Wassersportarten, dafür aber Koordination, Reaktionsfähigkeit und Konzentration. Beim Steuern, Segelsetzen und Ausbalancieren des Boots wird vor allem die Rumpfmuskulatur beansprucht. Gleichzeitig stärkt das Zusammenspiel aus Bewegung, frischer Luft und mentaler Fokussierung das Wohlbefinden.

Schwierigkeitsgrad: Der Einstieg ist mit Anleitung gut möglich, erfordert aber etwas technisches Verständnis und Übung im Umgang mit Wind und Boot. Mit wachsender Erfahrung steigt auch die Herausforderung – etwa bei stärkerem Wind oder auf offenen Gewässern.

Ausrüstung: Gesegelt wird mit speziellen Segelbooten, deren Größe je nach Erfahrung und Einsatz variiert. Üblicherweise wird die Ausrüstung im Rahmen von Kursen oder im Verein gestellt. Funktionale Kleidung und je nach Bedingungen eine Schwimmweste sind empfehlenswert.

Für Trendsetter: Neue Wassersportarten, die Du ausprobieren solltest

In den letzten Jahren tauchten immer mal wieder neue Wassersportarten auf, die mit neuen Möglichkeiten und Techniken Schwimmen, Surfen und Tauchen auf ein neues Level gehoben haben. Wer keine Lust mehr auf die klassischen Sportarten im, auf und rund ums Wasser hat, sollte daher unbedingt Wassersporttrends erkunden.

SwimRun

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Sucht man nach Trendsportarten lohnt sich immer mal der Blick auf die Nordics. So kommt auch SwimRun aus Schweden, ein Ausdauerwettkampf, der das Beste aus zwei Welten verbindet: Schwimmen und Laufen.

Was ist das? Beim SwimRun verbindet man das Schwimmen im freien Gewässer mit dem Trailrunning über Wander- und Radwege. Sozusagen eine neue Form des Biathlons: Mehrmals abwechselnd wird gelaufen und geschwommen, wobei man während des Rennens die gesamte Ausrüstung anbehält. SwimRun ist ein Teamsport: Über eine Leine ist man mit seinem*r Teampartner*in verbunden, denn man darf sich während des Wettkampfes nicht mehr als 10 Meter voneinander entfernen – und muss daher leistungstechnisch aufeinander abgestimmt sein.

Was bringt das? Es ist anstrengender, in einem Neoprenanzug zu laufen als in Laufshirts und -shorts. Man ist eingeschränkter in seinen Bewegungen und muss zusätzliche Anstrengung aufbringen - auch, weil der nasse Anzug und die nassen Schuhe 3-5 Kilo zum Gewicht dazurechnen. Dazu kommen die Wechsel zwischen Hitze und Kälte, die dich fordern, aber auch die Durchblutung verbessern und das Herz stärken, ähnlich wie bei Wechselduschen.

Schwierigkeitsgrad: SwimRun ist eine Sportart für fortgeschrittene Schwimmer*innen und Läufer*innen. Der ständige, fliegende Wechsel zwischen Laufen und Schwimmen in der gleichen Ausrüstung erfordert viel Kraft und Koordination.

Ausrüstung: Swimrunner müssen während des gesamten Rennens dieselbe Ausrüstung tragen, dazu gehören ein Neoprenanzug, Trailrunningschuhe und eine Schwimmbrille. Es gibt spezielle Swimrun-Anzüge aus einem speziellen Neopren, die ein besseres Gleitverhalten im Wasser bieten und sich über einen Reißverschluss vorn öffnen lassen, damit man beim Laufen nicht überhitzt. Außerdem kommen Pull Buoys und Schwimmpaddles zum Einsatz, die den Auftrieb verbessern und helfen, die Anstrengung für die Beine zu reduzieren.

Windsurfen

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Windsurfen ist keine neue Wassersportart mehr, hält sich aber unter Fans, die die Sportart für ihr Ganzkörperworkout, ihre Vielseitigkeit und ihre Nähe zur Natur lieben.

Was ist das? Windsurfen ist eine Kombination aus Surfen und Segeln: Man steht auf einem speziellen Surfbrett und nutzt ein Segel, das über ein bewegliches Gelenk mit dem Brett verbunden ist, um sich allein durch die Kraft des Windes über das Wasser zu bewegen. Gesteuert wird das Board durch die Verlagerung des eigenen Körpergewichts und die Neigung des Segels. Darin liegt auch der Unterschied zum klassischen Wellenreiten: Beim Windsurfen ist man unabhängig von Wellen – und stattdessen immer in Bewegung, solange der Wind weht.

Was bringt es? Beim Windsurfen arbeiten alle Muskeln zusammen: Es erfordert Balance und fordert besonders die Rücken-, Bauch-, Schulter- und Beinmuskulatur. Man sagt dem Surfen nicht nur körperliche, sondern auch mentale Effekte nach, denn man verbringt viel Zeit in der Natur und auf dem Wasser und muss beim Wellenreiten ein Bewusstsein für seine innere Balance entwickeln.

Schwierigkeitsgrad: Windsurfen verspricht einen schnellen Lernerfolg. Anfänger*innen starten am besten auf ruhigen Binnenseen oder in flachen, geschützten Buchten mit leichtem Wind, um die typischen Manöver zu erlernen. Fortgeschrittene und Profis ziehen dann auf offene Gewässer mit starkem Wind und hohen Wellen.

Ausrüstung: Zum Windsurfen wird ein Windsurfboard benötigt, Segel, Masten, Gabel mit Aufholleine sowie Neoprenanzug, Trapez mit Trapeztampen und Boardbags.

Wingfoil

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Das Gefühl, über Wasser zu fliegen, ist einer der Gründe, warum neue Wassersportarten wie Wing- oder Kitefoiling so beliebt sind. Durch die speziellen Unterwassertragflächen der Boards wird der Wasserwiderstand beseitigt, wodurch beeindruckende Geschwindigkeiten erzielt werden können – und dieses besondere Flüggefühl.

Was ist das? Wingfoiling ist eine neue Wassersportart, die Elemente aus Windsurfen, Kitesurfen und Foiling kombiniert. Dabei steht man auf einem speziellen Board (Foilboard) und hält einen aufblasbaren Flügel (Wing) in den Händen. Das Besondere: Der Wing ist nicht mir dem Board verbunden. Als Fahrer*in hält man den Flügel in den Händen und muss über die richtige Kraftverteilung und Positionierung des Flügels im Wind entscheiden. Hat man es raus, kann man beim Wingfoiling hohe Geschwindigkeiten und spektaktuläre Sprünge erreichen.

Was bringt es? Wingfoilen ist ein hocheffektives Core-Training. Die ständigen Balanceakte auf dem instablien Board stärkentiefe Rumpf-, Bein- und Rückenmuskulatur. Das Halten und Koordinieren des Wings erfordern aber auch Ausdauer und fordern besonders Arme und Schultern.

Schwierigkeitsgrad: Wingfoilen kann in einigen Kursstunden schnell erlernt werden. Die Schwierigkeit liegt für Anfänger*innen hauptsächlich im Foilen selbst – dem Moment, in dem man das Board aus dem Wasser hebt und das Gleichgewicht finden muss. Wer bereits Erfahrung im Windsurfen oder Kitefoilen hat, wird den Einstieg ins Wingfoilen schnell finden und sich in Disziplinen wie Freeride, Waveriding oder Freestyling ausprobieren können.

Ausrüstung: Zur Wingfoil-Ausrüstung gehören das passende Board, der richtige Wing und ein Foil. Hier gilt es, die Auswahl des Boards auf das eigene Körpergewicht und die Vorerfahrung abzustimmen. Zur Sicherheit trägt man außerdem Neoprenanzug, Prallschutzweste und Helm.

Teamwear auf und neben dem Wasser

Wenn alle im gleichen Takt unterwegs sind, darf auch das Outfit zusammenpassen. Gestalte Trikots, Funktionsshirts und mehr, die für Bewegung gemacht sind und Dein Team auf und neben dem Wasser sichtbar macht. Oder einfach zeigen, für welche Wassersportart Dein Herz schlägt.

Für Teams: Wassersportarten für Teams, Gruppen und Mannschaften

Manche Wassersportarten machen gemeinsam noch mehr Spaß. Ob im Boot, unter Segeln oder beim Wasserball: Bei Kanu, Rudern oder SwimRun sind Teamgeist, Kommunikation und Abstimmung gefragt. Wer Bewegung mit Gemeinschaft verbinden möchte, findet noch in weiteren Sportarten im, auf und neben dem Wasser die perfekte Mischung aus sportlicher Herausforderung und gemeinsamen Erfolgserlebnissen.

Drachenboot

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Drachenboot ist ein traditionsreicher Mannschaftssport, bei dem Teams in langen, oft kunstvoll gestalteten Booten gegeneinander antreten.

Was ist es? Drachenboote sind bis zu 12 Meter lange Boote, in denen zehn bis 20 Paddler*innen sitzen. Während eine Trommler*in am Bug den Takt vorgibt und ein*e Steuermann oder -frau am Heck das Boot lenkt, paddeln die Teammitglieder paarweise und möglichst synchron nach vorn. Bei Wettkämpfen treten die Teams meist über Distanzen von 200, 500, 1.000 oder 2.000 Metern gegeneinander an.

Was bringt es? Beim Drachenbootfahren kommt es vor allem auf Teamwork und Synchronisation an. Kraftvolle, gleichmäßige Paddelschläge treiben das Boot voran, während jeder Rhythmusverlust wertvolle Geschwindigkeit kostet. Dadurch werden insbesondere Rücken, Schultern, Arme und die Rumpfmuskulatur trainiert. Gleichzeitig fordert die hohe Belastung das Herz-Kreislauf-System.

Schwierigkeitsgrad: Drachenbootfahren ist vergleichsweise leicht zu erlernen, da weniger die individuelle Technik als das Zusammenspiel im Team im Vordergrund steht. Wer Freude an gemeinsamen sportlichen Herausforderungen hat, findet hier einen zugänglichen Mannschaftssport mit hohem Spaßfaktor.

Ausrüstung: Ein Drachenboot hat man natürlich nicht als eigenes Equipment – typischerweise nutzt man die Ausstattung von Kanu- und Rudervereinen. Teams, die an Wettkämpfen teilnehmen, tragen Funktionsshirts oder Trikots sowie passende Shorts bei Rennen und Wettkämpfen. Auch Schwimmwesten kommen zum Einsatz.

Wasserball

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Wasserball ist eine Mannschaftsportart, die volles Tempo, schnelle Spielzüge und jede Menge Teamwork erfordert. Wer sich gern im Team misst und Herausforderungen nicht scheut, kommt hier auf seine Kosten.

Was ist es? Wasserball, auch als Waterpolo bekannt, ist eine der anspruchsvollsten Mannschaftssportarten im Wasser. Das Spiel erinnert an eine Mischung aus Handball, Basketball und Rugby: Zwei Teams mit jeweils sechs Feldspieler*innen und einem Torwart versuchen, den Ball durch geschicktes Passspiel und präzise Würfe im gegnerischen Tor unterzubringen. Gespielt wird in vier Vierteln à acht Minuten.

Was bringt es? Wasserball fordert nahezu den gesamten Körper. Da die Spieler*innen während des Spiels ständig schwimmen, die Position wechseln und Zweikämpfe führen, werden Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination gleichermaßen trainiert. Besonders Schultern, Arme, Rumpf und Beine sind gefordert. Auch wird durch die hohe Intensität das Herz-Kreislauf-System effektiv gestärkt.

Schwierigkeitsgrad: Wasserball gilt als fortgeschrittene Wassersportart und setzt sichere Schwimmkenntnisse voraus. Neben einer guten Grundausdauer sind Ballgefühl, Reaktionsfähigkeit und Teamgeist gefragt. Wer regelmäßig trainiert, kann Technik und Spielverständnis jedoch schnell verbessern.

Ausrüstung: Für Wasserball benötigt man in erster Linie Badebekleidung, eine spezielle Wasserballkappe mit Ohrenschutz sowie einen Wasserball. In Vereinen und Kursen wird die notwendige Ausrüstung in der Regel gestellt.

Kanu-Polo

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Kanu-Polo verbindet Kanufahren mit der Dynamik eines Mannschaftssports. Auf dem Wasser sind Teamwork, Geschicklichkeit und schnelle Entscheidungen gefragt.

Was ist es? Beim Kanu-Polo sitzen die Spieler*innen in speziellen Kajaks und bewegen sich ausschließlich mit dem Paddel fort. Gleichzeitig müssen sie den Ball kontrollieren, Pässe spielen und Tore erzielen. Dabei sind schnelle Richtungswechsel, geschickte Manöver und eine gute Abstimmung im Team gefragt.

Was bringt es? Kanu-Polo trainiert Kraft, Ausdauer, Koordination und Reaktionsfähigkeit gleichermaßen. Durch das ständige Paddeln werden vor allem Arme, Schultern, Rücken und Rumpf beansprucht. Gleichzeitig fördert das schnelle Spiel taktisches Denken, Teamwork und Ballgefühl.

Schwierigkeitsgrad: Kanu-Polo setzt grundlegende Kajakkenntnisse voraus und ist etwas anspruchsvoller als klassisches Kanufahren. Wer das Boot sicher beherrscht, kann die Grundlagen jedoch schnell erlernen. Der besondere Reiz liegt in der Kombination aus Technik, Teamspiel und Tempo.

Ausrüstung: Benötigt werden ein spezielles Kajak, ein Paddel, eine Schwimmweste sowie ein Helm. In Vereinen wird die Ausrüstung in der Regel gestellt. Für Wettkämpfe tragen die Teams meist einheitliche Trikots oder Funktionsshirts.

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Bilder von Richard R. Schünemann (Schwimmen), Sam Headland (SUP), subtle cinematics (Schnorcheln), Tembela Bohle (Kanu), Takuya Yamamoto (Rudern), Ruben Boekeloo

 Elias Gulias (Segeln), RUN 4 FFWPU (SwimRun), Robert Stump (Windsurfen), Paulina Herpel (Wingfoil) via Unsplash und Pexels, Wolfgang Weiser (Drachenboot), Davide Buttani (Wasserball), Artistdesign/Wikimedia Commons (Kanu-Polo)